Infrastruktur

Optimierte Wege zum Ziel.

Die verzweigten Netze von Schienen und Straßen bringen Personen oder Fracht ebenso an ihr Ziel, wie auch die auf den ersten Blick nicht sichtbaren Netze in Flughäfen.

Hier dienen Automatisierungssysteme zur Sicherung der Transport- und Verkehrswege, sowie zur Optimierung des Verkehrsflusses.

Um Erweiterungen bei laufendem Betrieb vornehmen zu können, sowie Bedienpersonal mit Trainings auf richtiges und schnelles Handeln in Stör- und Katastrophenfällen vorbereiten zu können, sind meist Test- und Simulationsmöglichkeiten in der Leittechnik notwendig.

Wir sind in diesem sensiblen Bereich der richtige Partner, um für Sie maßgeschneiderte und zukunftsorientierte Automatisierungslösungen schaffen.


Kompetenzfelder

Leittechnik und Automatisierung für Tunnel

Tunnel

Die rund 400 Straßentunnel in Deutschland gehören zu den sichersten der Welt. Sicherheitsstandards werden regelmäßig den neuesten Erkenntnissen angepasst. Unsere Leittechnik ist konzipiert, um tunnelspezifische Sicherheitssysteme für Licht, Luft, Brände, Löschwasser und Energie lückenlos zu überwachen und Gefahrenstellen zu lokalisieren, und Teil dieser Sicherheitsstandards.

Leittechnik und Automatisierung für Flughäfen

Flughäfen

Die Umsetzung wachsender Sicherheitsanforderungen im Luftverkehr prägen die Abläufe und Prozesse in der Luft und am Boden. Passagierströme an Flughäfen sicher zu lenken, ist ohne automatisierte Systeme undenkbar. Selbst bei hoher Änderungsdynamik und wachsenden Passagierzahlen, gewährleisten F&S-Lösungen den reibungslosen Ablauf der Prozesse am Boden.

Leittechnik und Automatisierung für Wasserstraßen

Wasserstraßen

Massenguttransporte auf Wasserstraßen sind umweltfreundlich, kostengünstig und sicher. Unsere Leittechnik unterstützt die Dienststellen der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung bei der Senkung der Kosten im Betrieb des Verkehrssystems Binnenschiff / Wasserstraße.

Leittechnik und Automatisierung für Industriekomplexe

Industriekomplexe

Steigender Kostendruck, einhergehend mit höchsten Qualitätsanforderungen kennzeichnen die Herausforderungen der Industrie von heute. F&S-Systemintegrationen werden entworfen, um strategische Zielstellungen umzusetzen. Optimum und Individualität sind die Maxime unseres Herangehens im detailliert durchdachten Design unserer Lösungen.

Leittechnik und Automatisierung für Bahnanwendungen

Bahnanwendungen

Die Bahn ist, neben dem ökologischen Aspekt, auch eines der sichersten Verkehrsmittel. Dafür sorgt eine umfangreiche Infrastruktur rund um den Schienenweg. Von der Erzeugung der speziellen Energie mit 16,7 Hz für die Fahrleitung und in den Triebfahrzeugen über deren Einspeisung und Überwachung an der Fahrleitung bis hin zur automatischen Enteisung der Weichen sorgen Erregersysteme, Umrichter, Steuerungs- und Leistysteme aus unserer Feder dafür, dass Sie sicher ankommen.


Satellitenterminal

Passende Produkte aus unserem Hause

übergeordnete Leittechnik, SCADA, Leitsystem, Datenmanagement, verteiltes Leitsystem, TIBS-LT, TIBS

LT

Unsere Leitsysteme zeichnen sich durch ihre auf den jeweiligen technologischen Einsatzbereich zugeschnittene Funktionalität, sowie ein durchgängiges und übersichtliches Bedien- und Visualisierungskonzept aus.

Produktdetails

Soft starter

MCS

Mit unserem Softstarter realisieren Sie problemlos die Leistungsbegrenzung der Anlaufvorgänge von Mittelspannungsantrieben.

Produktdetails

Stromzwischenkreisumrichter Mittelspannung - TIBS MCL, LCI, load commutated inverter

MCL

Mit unseren Stromzwischenkreisumrichtern können Sie Moment und Drehzahl Ihrer Synchronmaschine bis in den Multi-Megawatt-Bereich regeln.

Produktdetails

Stromrichter, Mittelspannungsstromrichter, Umrichter, Power converter

MC3

Unsere Spannungszwischenkreisumrichter basieren auf einem Baukasten von standardisierten Leistungs- und Steuerungskomponenten.

Produktdetails


FHMUC

Leuchtturmprojekt

Das Satellitenterminal am Flughafen München – sicherer Transport für 11 Millionen Fluggäste

Das Satellitenterminal entstand auf dem östlichen Vorfeld des Terminal 2 als bauliche Erweiterung der Gepäcksortierhalle. Dieser „Satellit" ist mit 52 Gates und einer Kapazität von jährlich 11 Mio. Fluggästen kein eigenständiges Terminal. Passagiere, die über den „Satelliten“ an- oder abreisen, nutzen weiterhin die Infrastruktur im Terminal 2.

Ein unterirdisches, vollautomatisiertes Personentransportsystem sorgt für die Verbindung zwischen Terminal 2 und dem Satelliten.

Flughafen München, Terminal 2
©Flughafen München
©Flughafen München

Automatisierung sorgt für Sicherheit

Die Vermischung von Passagierströmen im Sicherheitsbereich von Flughäfen gehört zu den von Betreibern meist gefürchteten Szenarien. Die vollständige Räumung ganzer Terminals und erneuter Sicherheitskontrolle aller Passagiere bringt Flugpläne durcheinander und verursacht horrende Kosten.

Dieses Szenario zu vermeiden war, wie Jahre zuvor bereits am Terminal 2 des Flughafens München, auch für das Satellitenterminal die Aufgabe von F&S.

Vollautomatisch und gespeist aus Flugdateninformationen steuert F&S-Technik die Wege der Passagiere vom Terminal 2 und im Satelliten bis zum Betreten des Flugzeuges.

Zuverlässiges Zusammenspiel in komplexen Szenarios

So müssen u.a. rund 240 Türen, 60 Fahrtreppen und 30 Personenaufzüge in beiden Terminals und dem unterirdischen Personentransportsystem für jedes Boarding oder Deboarding eines Flugzeuges beeinflusst werden. Die Passagierströme sind nach Sicherheitsrichtlinien für Schengen / Nonschengen, Clean / Unclean zu trennen.

Umsteigenden muss der korrekte Weg zum Anschlussflug ermöglicht werden, das Sicherheitspersonal muss in kritischen Situationen genau an die notwendige Stelle gelenkt werden und Einsatzzentralen müssen auf eventuelle Störungen oder sicherheitsrelevante Ereignisse hingewiesen werden.

Punktgenau und fehlerfrei vom Start an

Um das sicherheitstechnische Management und das der Passagierströme punktgenau zur Eröffnung funktionstüchtig und fehlerfrei dem Münchner Flughafen zur Verfügung stellen zu können, wurden alle Prozesse im Vorfeld durch F&S simuliert. Dies war eine unabdingbare Notwendigkeit, da der größte Teil der tangierten Einrichtungen, wie Aufzüge und Fahrtreppen, durch einen sehr eng gestrickten Terminplan erst wenige Tage vor der Eröffnung des Satellitenterminals funktionsfähig zur Verfügung standen.

Schon am ersten Betriebstag musste das Aviation- und Sicherheitspersonal die richtigen Entscheidungen treffen und mit den Systemen sicher umgehen können. Am Satellitenterminal wurde das Betreiberpersonal an einem von F&S konzipierten und realisierten Simulationssystemen geschult, an dem 1:1 die Verhaltens-muster des später errichteten Produktivsystems modelliert wurden.

Neuer Rekord am Münchner Flughafen - über 42 Millionen Passagiere nutzten im Jahr 2016 den Münchner Airport.

Pressemeldung Flughafen München Januar 2017

Wir sind begeistert. Ich glaube, wir können von einem Bilderbuchstart sprechen. Wir haben am ersten Tag 140 Flüge mit 20 000 Passagieren angesetzt.

Christian Wallner, Geschäftsführer der „Terminal 2-Gesellschaft“, im Interview mit dem Oberbayerisches Volksblatt vom 27.04.16

F&S