Flughafen München - Generationswechsel im Terminal 2

Um den Sicherheitsanforderungen der heutigen Zeit zu genügen, wurde 17 Jahre nach der Errichtung durch F&S, ein Generationswechsel des bestehenden Passagiersteuerungssystems (PSS) im Terminal 2 des Flughafen München notwendig. Das PSS steuert und überwacht den Passagierverkehr zwischen Gate und Flugzeug oder Bus während des Boarding- bzw. De-Boardingprozesses.

Bild: ©Flughafen München GmbH

F&S hat mit diesem Projekt die anspruchsvolle Aufgabe, aktive Komponenten des PSS wie SPS-Unterzentralen, Server und Arbeitsplätze während des laufenden produktiven Betriebes abzulösen, erfolgreich umgesetzt.

24 Fluggastbrücken wurden Brücke für Brücke am Tag bei laufendem Betrieb, mit neuen Komponenten vorbereitet, nach Abfertigung des letzten Flugzeuges in der Nacht umgebaut und einem Funktionstest unterzogen, um anschließend den Regelbetrieb wieder aufzunehmen. Dieses enge Zeitfenster konnte nur durch den vorherigen Test aller Funktionalitäten an einem autarken Testsystem bewältigt werden. Mit Hilfe dieses Test-Systems, dass sich bereits beim Neubau des Satellitengebäudes des Terminal 2 bewährt hatte, können Fehler, sei es in der Software oder in den Abläufen der angedachten Prozesse der Flugzeugabfertigung, vor Inbetriebnahme lokalisiert und beseitigt werden.

Wir haben ein betriebskritisches System im laufenden Betrieb ausgetauscht, ohne dass dies zu nennenswerten Störungen der Verfügbarkeit und/oder Funktion geführt hätte. Wir haben den Migrationsterminplan eingehalten und jede Fluggastbrücke innerhalb von 24 Stunden wie geplant umgebaut. Die optimale Vorbereitung inkl. detaillierter Vorprüfungen in Dohna haben dazu wesentlich beigetragen.

Das neue PSS bedient die Bedürfnisse der Nutzer*innen bei AVVZ und AVTT optimal. Das PSS spielt eine zentrale Rolle in der termingerechten und allen Sicherheitsvorgaben entsprechenden Abfertigung beim Boarding und De-Boarding.

(Projektleiterin Terminal 2 Gesellschaft)

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